Herzlich willkommen auf der Website von Dr. Dr. med. Klaus Zak!

…nur der ganzheitliche Arzt, mit einer fundierten Kenntnis der Schulmedizin, kann die Erscheinungsformen einer Krankheit erklären und mit dem Betroffenen einen Weg zur Heilung kreieren…

Heilung vollzieht sich nach dem kosmischen Gesetz des Dreiecks, d.h. es wirken immer „Zwei“ zusammen, um etwas „Drittes-Höheres“ (Mensch-kranksein-Gesundung) hervorzubringen. Dr. Dr. med. Klaus Zak verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen in Forschung, Klinik, Praxis und Lehre. Als Facharzt für Orthopädie und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirugie, mit den Schwerpunkten des ganzheitlichen Heilens und minimal-invasiver OP-Verfahren, und Leiter eines eines interdisziplinären Fachärzte-Zentrums und Gründer des Zentrums für Holitische Medizin in Berlin. Neben weiteren Tätigkeiten und Qualifikationen ist Dr. Dr. med. Klaus Zak auch Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Osteopathie und Schmerztherapie (DGOS).

 

Osteopathie Berlin – Behandlung und Fortbildung

Die Osteopathie wird in Deutschland der Komplementärmedizin zugeordnet. Die Kosten für osteopathische Behandlungen werden daher im Gegensatz zu schulmedizinschen Behandlungsmethoden vielfach noch nicht von den Krankenkassen getragen.

Im Gegensatz zu Deutschland ist der Osteopath in Ländern wie den USA, Australien bereits ein anerkannter Beruf. Doch auch in Deutschland setzt sich aufgrund einer Vielzahl erfolgreicher Behandlungen langsam die Einsicht durch, dass die Osteopathie ebenso wie die Schulmedizin eine wirksame Behandlung zahlreicher Erkrankungen ermöglicht. So gewinnt die Osteopathie stetig an Bedeutung.

Dr. Dr. med. Klaus Zak ist ein Mitbegründer der Osteopahie in Berlin und Deutschland. Bereits Ende 1980, als die Osteopathie in Deutschland praktisch noch unbekannt war, erwarb er in den USA seine Lehrerqualifikation. Nach seiner Rückkehr gründete Dr. Dr. med. Klaus Zak im Jahre 1992 die Deutsche Gesellschaft für Osteopathie in Berlin und 2006 das Zentrum für Ganzheitliche Medizin in Berlin.

Heute führt er in seiner Praxis osteopathische Behandlungen an Patienten aus Berlin und dem Umland durch und bietet Fortbildungskurse an. Mehr zu den Wochenend-Fortbildungskursen zur Osteopathie in Berlin erfahren Sie hier.

Sie interessieren sich für Osteopathie, Ganzheitliches Heilen und / oder Homöopathie?

Ob aus privatem oder beruflichem Interesse: Dr. Dr. med. Zak bietet Wochenend-Fortbildungskurse für betroffene Patienten (zum Erlernen von Selbsthilfetechniken) und Kurse für medizinisches Fachpersonal (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Homöopathen…) an.
Weitere Informationen

Die Osteopathie-Behandlung im Rahmen des orthopädisch-traumatologischen Fachgebietes Begriffsbestimmungen – Indikationen – Grenzen

Dr. Dr. Klaus Zak –Osteopathie-Arzt-Ausbilder-Facharzt-Orthopädie-Unfallchirurgie-Homöopath
Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Osteopathie und Schmerztherapie (DGOS Berlin)

Die Deutsche Gesellschaft für Osteopathie und Schmerztherapie (DGOS) hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Gutachtenmedizin die Richtlinien zur Osteopathie-Behandlung auf eine juristisch und ärztlich fundierte Basis hin analysiert.

In der Vorgeschichte wurden seit 1992 (Gründung DGOS) bis in die jüngste Vergangenheit von den Ärztekammern anerkannte zertifizierte Lehrveranstaltungen im gesamten Spektrum der osteopathischen Lehrinhalte durchgeführt. Darüber hinaus wurden im Rahmen der kassenmedizinischen Praxis Tausende von Behandlungen in dem Berliner osteopathischen Weiterbildungs- und Behandlungszentrum erstattet. Grundsätzlich ist nunmehr davon auszugehen, dass diese komplexe Form der Behandlung nicht im Sinne einer Einzelziffer in einen geplanten Vertrag aufgenommen werden kann, da es sich hier in aller Regel analog zur homöopathischen Regulationstherapie um extrem zeitaufwendige und äußerst therapeutenintensive Behandlungstechniken handelt. Diese können nur dem derzeitigen Stand entsprechend in Analogbewertungen oder als Einzelkostenerstattungen im EBM–Bereich liquidiert werden. Grundsätzlich ist die Osteopathie in Übereinstimmung zu den Kriterien erstattungsfähiger Behandlungsmethoden eine wirtschaft-liche, zweckmäßige und ausreichende Therapie. Der wissenschaftliche Wirksamkeitsnachweis im Sinne des Bundessozialgerichts ist erbracht. Der internationale Vergleich mit anderen Methoden im Spektrum der Manuellen Medizin qualifiziert die im Rahmen der DGOS dokumentierten Behandlungsformen, auch durch die Integration der psychotherapeutischen Grundversorgung. Daher ist die Behandlung in keiner Form mit üblichen Physiotherapiemaßnahmen zu vergleichen.

Nach der DGOS-Definition von 1992 versteht man unter der Osteopathie die Wissenschaft von der Forschung, Lehre und Therapie der Strukturen und Verbindungen sowie der Funktionen jedes Teils und Gewebes des menschlichen Körpers. Die Behandlungsformen kommen aus dem angloamerikanischen Bereich und definieren eine holistische, umfassende Therapieform, welche sich in mehrere Bereiche gliedert. Historisch betrachtet ist der Vater der Osteopathie der Arzt Dr. Still (USA). Er gründete vor über 100 Jahren eine Akademie in Kirksville, Missouri. Heute ist die Osteopathie international der ärztlichen und Physiotherapeutenausbildung angegliedert oder wird von speziellen Schulen oder Institutionen (Upledger Institute San Francisco, USA), Schulen in London (British School of Osteopathy) sowie in Frankreich (FESO) und Deutschland (DGOS, DGOM) gelehrt. Die Hauptbereiche der Osteopathie sind:

Strukturelle Osteopathie (SO): vergleichbar mit der Manuellen Medizin des deutschsprachigen Raumes, wie Chirotherapie, Chiropraxis. Hier wird mit den bekannten klassischen Methoden an Wirbelsäule und Extremitäten mit Gelenkmobilisierung, Manipulationen, Muskeltherapiemethoden, Muskelenergiemethoden, Strain, Counterstrain etc. gearbeitet.

Viscerale Osteopathie (VO): behandelt die inneren Organe, Organhüllen, Körperhöhlen, Gefäße, Gefäß-, Nervenbahnen und wirkt auf deren Beweglichkeit und Bewegung bis zur Verbesserung der allgemeinen Organfunktionen.

Schädelosteopathie oder craniosacrale (CSO) Therapie: arbeitet mit zarten Techniken am System der Schädelknochen, der Wirbelsäule bis hin zum Steißbein und wirkt auf den Komplex Hirnhäute, Hirnrückenmarksflüssigkeitskreislauf mit entsprechenden interdisziplinären Überschneidungen.

Grundsätzlich handelt es sich um ärztliche Behandlungsformen, so dass auch die Indikation zur Osteopathie-Behandlung durch eine Arzt gestellt werden muss, der Osteopath oder osteopathisch ausgebildet ist und auch aus forensischen Gründen eindeutig in der Lage ist, ein zu behandelndes Krankheitsbild in Ursache, Wirkung und Therapiekonzepten schlüssig zu definieren. Im Zusammenhang aus klinischen Befunden und Diagnosen werden die Behandlungsformen damit ärztlich begründet definiert.

Im interdisziplinären Spektrum des gesamten internationalen Lehrangebotes reichen die Angebote von Einzelvorlesungen über Wochenendkurse bis hin zu sogenannten fünfjährigen Ausbildungen, die bei exakter Betrachtung das gesamte Lehrgebäude der Osteopathie im Bereich von 200 bis 600 Unterrichtsstunden vermitteln. Die DGOS führt seit 1992 von den Ärztekammern anerkannte und zertifizierte Lehrveranstaltungen in den einzelnen Teilbereichen als Wochenendkurse und Kompakt-Refresherkurse für Ärzte durch. Jeder Arzt mit einer manualtherapeutischen Ausbildung und dem geeigneten „Feeling“ für die osteopathischen Methoden ist grundsätzlich für die osteopathischen Weiterbildungsinhalte besser ausgebildet als beispielsweise eine MTA aus dem Bereich der Labormedizin mit einer Weiterbildung in der Osteopathie und dem Abschluss einer Heilpraktikerprüfung oder ein Physiotherapeut, der einen vergleichbaren Abschluss an einem Osteopathie-College in Belgien oder England absolviert. So ist die fachliche Qualifikation des Arztes oder Facharztes von vergleichsweise höchster Qualität und Solidität. Insbesondere ist nur der Arzt fachlich ausgebildet in einem anerkannten Spektrum aus bestehenden Befunden und einer gezielten osteopathischen Diagnostik, eine reliable Therapiekonsequenz aus dem Gebäude der osteopathischen Behandlungsmöglichkeiten, so zu folgern, dass auch eine standardisierte Qualitätskontrolle quasi zur evidence-based Therapie führt.

Die Selektionsparameter für die Auswahl einer spezifischen Therapie hängen insgesamt von den Konditionen des Patienten ab (Alter, Geschlecht, Habitus, Psyche, chronische, akute Läsionen) und von den Fähigkeiten des Therapeuten (Erfahrung, Solidität, interdisziplinäres Fachwissen).

Die Anwendungen aller Osteopathie-Gebiete reichen im Spektrum von der Säuglingsbehandlung (Hüftfehlbildungen, Strabismus, Asthma, Hypermotorik, NAS) bis zum Kleinkind und der Therapie von Jugendlichen. In dem DGOS-Behandlungszentrum wurde zusätzlich auch die „Soft-Modul“ Manipulation (SFM) von Schädeldeformitäten (siehe Abbildung 2 Saugglockengeburt-Kiss-Syndrom etc.) seit 1992 etabliert.

Zeitlich folgt dann die Behandlung vom erwachsenen und alten Menschen (Schmerztherapie, Operationsfolgen, Migräne, Bronchitis, Magengeschwüre, Blasenentzündungen) bis zu zahnärztlichen Erkrankungen (Zahnfehlstellungen, Kiefergelenksprobleme usw.). Im Bereich der ärztlichen Fachdisziplinen reichen die Anwendungen von der Augenheilkunde (z.B. Schielkinder-Behandlung), der Orthopädie (Bandscheibenerkrankungen, Knochenbruchfolgen, Nervenwurzelreizsyndrome usw.), der Halsnasenohrenkunde (Schwindel, Tinnitus, Hörsturz) bis zur Inneren Medizin (Asthma, Ulcus ventriculi) und Urologie (Miktionsstörungen, Harnwegsinfekte, Behandlung der Urogenitalorgane). In der speziellen Schmerztherapie ermöglichen die Behandlungskonzepte eine Analgetikadosisreduktion und führen häufig zur vollständigen Vermeidung nebenwirkungsbehafteter Medikamentenverordnungen.

Die meisten Erkrankungen führen über kurz oder lang zu Störungen am Haltungs- und Bewegungsapparat oder an den inneren Organen entsprechend den drei Hauptgebieten der Osteopathie. Im Vergleich zu anderen manuellen Therapiemethoden handelt es sich bei der Osteopathie um ein ganzheitliches Diagnostik- und Behandlungskonzept. Die Behandlung wirkt auf einer „tieferen, ursächlicheren Ebene“, die Wechselwirkungen zwischen Struktur und Funktion werden am Haltungs- und Bewegungsapparat sowie in den anderen Organsystemen durch die osteopathischen Therapietechniken im Sinne einer Stärkung der Autoregulationskräfte des menschlichen Körpers zur Herstellung eines funktionell besseren Gleichgewichts optimiert. Die Indikation zur Osteopathie-Behandlung (Manipulation M) ergibt sich aus der Definition der osteopathischen Läsion (3-D-Restriction eines Gewebes oder Organsystems). Das Prinzip der Osteopathie arbeitet grundsätzlich mit zarten Berührungen und besteht im wesentlichen aus dem Zuhören (Listening des Therapeuten), um die Störungen in den vorgenannten drei Hauptgebieten zu lokalisieren und dort zu behandeln (3-D M).
Die Kontraindikationen sind bei korrekter Anwendung des osteopathisch tätigen Arztes zu vernachlässigen und vergleichbar mit denen der Manuellen Medizin – klar hauptsächlich definiert:

  • keine osteopathische Behandlung im Bereich von tumorerkrankten Organen
  • keine Manipulationen nach Strahlentherapie im Bestrahlungsgebiet und im Bereich entsprechender Hautläsionen
  • keine Manipulationen mit Schmerzzunahme
  • keine Manipulationen mit Impuls bei gefährdeten Cerebrovertebralarterien

Unerwünschte und erwünschte Nebenwirkungen dienen der Optimierung der Selbstregulation und Aktivierung der Selbstheilungskräfte bis in den Bereich der geistig-seelischen Krankheitsaspekte. Die methodischen Grenzen sind aus einer wissenschaftlich begründbaren Sicht selbstverständlich immer zu berücksichtigen.

Häufig deckt die Osteopathie nur einen begrenzten Bereich einer Komplextherapie ab.

Die klar zu definierenden Grenzen können nur durch einen Arzt, Facharzt, Zahnarzt oder Kieferorthopäden definiert werden. Dafür ist ein nicht-ärztlicher Osteopath nur unzureichend qualifiziert.

Bewährt im Sinne eines förderlichen Prozedere ist das „aller guten Dinge sind drei“ aus:

  1. Schulmedizinisch korrekter Basis-Diagnostik
  2. Osteopathischer Therapie
  3. alternativen Methoden mit Homöopathie, Akupunktur etc.

Die Lehrangebote in Deutschland sowie international sind mannigfaltig und unübersichtlich. Ein maßgebliches Treffen zur internationalen Strukturierung hat im Rahmen der Gründung des Register der traditionellen Osteopathen Deutschlands stattgefunden (ROD, 16.05.1998). In diesem Treffen wurde der aktuelle Stand der Osteopathie in einer internationalen Übersicht repräsentiert (FESO – Frankreich, CDO – Kanada, Britisch School of Osteopathy – England, FERO – Belgien, DGOS – Deutschland). Ein Ausbildungskurikulum für Ärzte wird von der DGOM auf dem Hintergrund der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin angeboten. Die DGOS ist spezialisiert auf gezielte anwendungsorientierte Refresher- sowie Kompaktkurse in den Teilgebieten der Osteopathie (SCO-VO, Soft-Modul Therapie Säuglinge u.a.).

Die vorwiegend physiotherapeutisch orientierten Schulen sind aus ärztlicher Sicht wenig sinnvoll, da die umfangreichen Kenntnisse aus den Grundlagenfächern Physiologie, Biochemie, Anatomie, Pathophysiologie etc. für einen Arzt oder Facharzt nicht zeitaufwendig und unwirtschaftlich wiederholt werden müssen, um sich vertiefte Kenntnisse der Osteopathie aneignen zu können. Dies trifft sicherlich für die Berufsbereiche der Physiotherapie und Heilpraktiker zu.
Grundsätzlich wünschenswert wäre ein kooperatives Verhalten der einzelnen Kursanbieter.

Die Kursangebote der DGOS wurden von der Ärztekammer Berlin zertifiziert. Auch hier wäre ein interdisziplinärer Erfahrungsaustausch und ein sinnvolles Agieren mit anderen ärztlichen Disziplinen, wie es in der Schmerztherapie im Rahmen der DGOS in Berlin durchgeführt wird, förderlich.

In einem neuen EBM sind die osteopathischen Techniken und Behandlungsverfahren nicht vorgesehen, so dass es juristisch korrekt bei der Liquidationspraxis im Bereich der GOÄ Positionen oder Analogbezifferungen bleiben wird.

Abschließend wäre es wünschenswert, dass die Osteopathie im weiten Feld der Therapieverfahren doch wenigstens einmal in der Behandlung jedes Krankheitsbildes im Rahmen der Orthopädie und Traumatologie Berücksichtigung findet.
Ein betroffener Patient wäre grundsätzlich über die Indikation dieser Methoden als sinnvolle Möglichkeiten aufzuklären.