Osteopathie Berlin

Die Osteopathie ist die Wissenschaft von der Forschung, Lehre und Therapie der Strukturen und Verbindungen sowie Funktionen jedes Teils und Gewebes des menschlichen Körpers (DGO/S Definition 1992). Sie leitet sich aus den angloamerikanischen Heilmethoden ab und gliedert sich in die folgenden Hauptbereiche:

  • Craniosacrale Osteopathie (CO)
    (Schädelosteopathie)
  • Viscerale Osteopathie (VO)
    (Behandlung der inneren Organsysteme)
  • Strukturelle Osteopathie (SO)
    (Chirotherapie, manuelle Therapie, myofasziale Therapie etc.)

Eine Osteopathie-Behandlung ist immer dann sinnvoll, wenn eine Grunderkrankung zu Störungen am Haltungs- und Bewegungsapparat geführt hat oder die Bewegungsfunktionen von Organen (z.B. Lungenentzündung >  Rippenfellverschwartung > chronischer Wirbelsäulenschmerz) beeinträchtigt.

Das Prinzip der Osteopathie arbeitet dabei mit „zarten Berührungen“, um die Störungen der drei Hauptgebiete zu lokalisieren und zu behandeln. Die Therapie wirkt auf einer tieferen, ursächlicheren Ebene als jede sonstige symptomorientierte Maßnahme. Die Wechselwirkungen zwischen Struktur, Form und Funktion werden am Haltungs- und Bewegungsapparat, inneren Organen, Gefäßen etc. im Sinne der Stärkung der Autoregulationskräfte des Menschen zur Herstellung eines funktionell besseren Gleichgewichtes optimiert. Aus dem manuellen „Zuhören“ des Osteopathen (Listening) „entwickelt“ der Therapeut Befund, Diagnose auch in den meisten Fällen die erforderliche Behandlungstechnik am Patienten (Manipulation).

Die Indikation zur Osteopathie-Behandlung ergibt sich aus der Definition der osteopathischen Läsion:

  • 3-D Restriktion (3-D) — Verspannung, Verzerrung in dem Organsystem
  • mögliche Schmerzen
  • psychovegetative Alteration

Therapiemöglichkeiten

Osteopathie — Manualtherapie

Die Anwendungen aller Gebiete reichen im Anwendungsspektrum von der Säuglingsbehandlung (Hüftfehlbildungen, Strabismus, Asthma, Hypermotorik, ADS) bis zur Therapie vom Erwachsenen und alten Menschen (Schmerztherapie, Operationsfolgen, Migräne, Bronchitis, Magengeschwüre, Blasenentzündungen) bis zu zahnärztlichen Erkrankungen (Zahnfehlstellungen, Kiefergelenksprobleme etc.). Im Spektrum der ärztlichen Fachdisziplinen reichen die  Anwendungen von der Augenheilkunde (z.B. Schielkinderbehandlung), der Orthopädie (Bandscheibenerkrankung, Knochenbruchfolgen, Ischias usw.), der Hals—Nasen—Ohren—Heilkunde (Schwindel, Tinnitus, Hörsturz) bis zur Inneren Medizin (Asthma, Ulcus ventr.).

 

Homöopathie

  • Orthopädie: Lumbago, Ischialgien, Skoliosen, Neuralgien, Schmerzsyndrome, Rheuma
  • Traumatologie: Distorsionen, Muskelhämatome, Frakturfolgen, OP-Folgen
  • Chirurgie: Postoperative viscerale Komplikationen, (Narben, Adhäsionen, etc.)
  • Pädiatrie: Geburtstraumata, Minispastik, Asthma, Schädeldeformität, Hypermotorik, Strabismus, Skoliosen, Haltungsschwächen, Hauterkrankungen
  • HNO: Tinnitus, Vertigo, chronische Sinusitis, Hörsturz, Entzündungen der Mandeln
  • Dermatologie: Hautausschläge, Warzen, Tumore, Neurodermitis
  • Neurologie: Cephalgien, Migräne, psychosomatische Erkrankungen, Schmerztherapie, Alzheimer, MS
  • Gynäkologie: Cystitis, Dysmenorrhoe, postoperative Nachbehandlung (visceral. Affektion)
  • Innere Medizin: Asthma, Bronchitis, Gastritis-Ulcus, Cholecystitis, Hepatopathien
  • Urologie: Cystitis, Nephritis, urogenitale Dysfunktionen etc.
  • Kieferorthopädie—Zahnheilkunde: Erkrankungen der Zähne, Zahnextraktionen, Operationen, Zahnfleisch-Erkrankungen, Karies
  • chron. Systemerkrankung, chron. Schmerzkrankheit